Wein – Was bedeutet feinherb? Zwischen trocken und lieblich erklärt

Wein – Was bedeutet feinherb? Zwischen trocken und lieblich erklärt
Feinherb – das klingt charmant, aber was heißt das eigentlich genau? Wer sich schon mal durch ein Weinregal gelesen hat, stolpert früher oder später über diesen Begriff. Doch was bedeutet feinherb bei Wein wirklich – und wie schmeckt das Ganze? Wir klären das locker und ohne Fach-Blabla, dafür mit viel Genussfreude!
Feinherb – irgendwo zwischen trocken und lieblich
Während „trocken“ und „lieblich“ klar gesetzlich geregelt sind (je nach Restzuckergehalt), ist „feinherb“ eher eine geschmackliche Beschreibung. Man könnte sagen: Es ist der charmante Mittelweg. Nicht ganz trocken – aber auch nicht zu süß. Irgendwo dazwischen – angenehm rund, oft etwas fruchtiger, aber immer noch frisch.
Es ist ein Begriff, den viele Winzer benutzen, um ihre Weine zugänglicher wirken zu lassen. Feinherb klingt eben netter als „halbtrocken“ – und das ist manchmal auch so gemeint!
Wie schmeckt feinherber Wein?
Feinherbe Weine schmecken oft:
- Fruchtig, aber nicht zu süß – z. B. mit Noten von Pfirsich oder Apfel
- Leicht und frisch – perfekt für gesellige Runden oder laue Abende
- Harmonisch – weil Süße und Säure sich schön ausgleichen
Wenn du bei „trocken“ das Gesicht verziehst, aber „lieblich“ dir zu süß ist – feinherb könnte dein Ding sein!
Ist feinherb das gleiche wie halbtrocken?
Nicht ganz – aber sie liegen nah beieinander. „Halbtrocken“ ist ein gesetzlich definierter Begriff (bis zu 18 g Restzucker/Liter), während „feinherb“ etwas flexibler verwendet wird. Manche Weine mit über 18 g Zucker nennen sich trotzdem feinherb – wenn’s geschmacklich passt.
Unser Tipp: Verlass dich nicht nur auf die Begriffe. Probier dich durch – dein Gaumen entscheidet besser als jedes Etikett.
Feinherb erleben – am besten beim Probieren!
Wie bei fast allem beim Wein gilt: Am besten selbst testen! Feinherbe Weine überraschen oft – besonders wenn du sie in lockerer Runde und ohne Druck probierst. Genau dafür gibt’s Wein-Tastings – zum Beispiel bei uns im Haus der Manufakturen Köln.
Dort kannst du ganz entspannt verschiedene Stilrichtungen entdecken, vergleichen und herausfinden, was dir wirklich schmeckt. Kein Fachwissen nötig – einfach dabei sein, schmecken, lachen und vielleicht etwas Neues mitnehmen.
Jetzt Platz reservieren und Wein erleben!
Fazit: Was bedeutet feinherb bei Wein?
Feinherb steht für Ausgewogenheit: Nicht zu süß, nicht zu trocken – einfach angenehm. Wenn du es locker magst, fruchtig aber nicht pappsüß, dann ist feinherb einen Schluck wert. Und wenn du dir unsicher bist, ob dir der Stil liegt: Bei einem Tasting merkst du das ziemlich schnell – ganz ohne Theorie, aber mit jeder Menge Spaß!